Was wir machen

Wir leben in der Welt von heute. Wir sind eine Bewegung im Geiste von Selbsterziehung und gemeinsamen Werten.

Wir wollen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, in einer Gruppe von Gleichaltrigen ihre Umwelt zu erleben, die Natur kennenzulernen und sich zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und toleranten Mitgliedern der Gesellschaft zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen genug Freiräume haben um sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und an ihrer eigenen Verantwortung zu wachsen.

Die Gruppen treffen sich einmal in der Woche zur Gruppenstunde, an Wochenenden und in den Ferien finden Fahrten und Lager statt. Unsere Gruppenleiter arbeiten ehrenamtlich in ihrer Freizeit und werden von Älteren im Bund in einem speziellen Kurssystem ausgebildet.

Demokratie lebt vom Mitmachen. Deswegen sind die Mitglieder jeder Gruppe an fast allen Entscheidungen beteiligt. Ob es um die eigenen Aktivitäten oder die Wahl der Stammesführung geht: Jede Meinung, jede Stimme zählt.

Altersstufen

Wölflinge (ca. 7 – 11 Jahre) lieben wilde Spiele und Toben. Sie verkleiden sich gerne und können zum Basteln fast alles gebrauchen. Auf Wochenendlagern sorgen Lagerfeuer, Geschichten, Singen, Spiele in der Natur und Vieles mehr für Spaß und Abwechslung. Die Begrifflichkeiten in der Meute (so heißt die Gruppe der Wölflinge) sind dem „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling entliehen. Wie die Romanfigur Mowgli lernen sie, sich in der Gruppe zurecht zu finden, Regeln für das Gruppenleben zu beachten, Aufgaben zu übernehmen, auf andere Rücksicht zu nehmen und tolerant zu sein, aber auch ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Pfadfinder*innen (ca. 11 – 16 Jahre) gestalten die Aktivitäten ihrer Gruppe, der Sippe, zunehmend eigenverantwortlich nach dem Prinzip „learning by doing“. An den Wochenenden geht es manchmal auf Fahrt: Dazu braucht es nur ein Zelt und etwas Zeit, Freiheit und gute Freund*innen. Mit einfachen Mitteln in der Natur leben, Land und Leute kennenlernen und sich in der Gruppe zu organisieren sorgt für kleinere und größere Abenteuer und stärkt den Zusammenhalt untereinander. Die kürzesten Fahrten finden an einem Wochenende statt, die längsten in den Sommerferien gehen bis zu drei Wochen, meist ins europäische Ausland.

Ranger und Rover (ca. 16 – 25 Jahre) machen das, was ihnen Spaß macht – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Es entsteht ein kunterbunter Haufen, der von den Eigenarten und Talenten jedes*jeder Einzelnen lebt. Viele Ranger und Rover bringen sich mit ihren Fähigkeiten im Stamm ein: in der Gruppenleitung, bei der Fahrtenorganisation, der Kassenverwaltung, in der Lagertechnik oder bei der eigenen Programmgestaltung für die Ranger*Rover-Gruppe. Dabei wird eine ganze Menge von ihnen verlangt: Engagement, Einsatz, Zeit, Kompromissbereitschaft, Teamfähigkeit und unendlich viel Geduld. Klingt anstrengend, ist aber auch sehr bereichernd.

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